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Im letzten Jahr haben sich zum ersten mal sechs Techniker unserer Schule der Mathematikprüfung im I. Semester Elektrotechnik/Mechatronik der Hochschule Augsburg gestellt - fünf Schüler haben bestanden und damit bereits vor dem Studium dieses Modul erfolgreich absolviert.

Zukunftsweisende Kooperation zwischen der Technikerschule Nördlingen und der Hochschule Augsburg.

Sie haben ein gemeinsames Ziel und gemeinsame Freunde. Gute Voraussetzungen also für eine Partnerschaft: Vertreter der Fritz-Hopf-Technikerschule in Nördlingen und der Hochschule Augsburg unterzeichneten bei einer Feierstunde eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit. Ihr gemeinsames Ziel ist der Abbau des Fachkräftemangels in Nordschwaben. Dabei greifen sie auf gemeinsame hochkarätige Kooperationspartner zurück wie zum Beispiel das KUKA College und das Technologie Centrum Westbayern.

Kooperationsvereinbarung

Jetzt besiegle man die Zusammenarbeit mit der Hochschule Augsburg, sagte Schulleiter Christian Schmidt sichtlich erfreut. Ebenso Landrat Stefan Rößle: "Ich wünsche dieser Zusammenarbeit, dass sie entsprechende Früchte trägt. Ich bin stolz darauf und ich freue mich, dabei zu sein." Mit der Vereinbarung erfahre die Technikerschule eine besondere Aufwertung und es sei schön, dass hier wiederum das Technologiezentrum beteiligt sei. Obwohl der Landkreis für 15 Schulen Sachaufwandsträger sei, versicherte Rößle: "Wenn es darauf ankommt, können Sie sich auf den Landkreis verlassen."
Als die beiden Motoren der Zusammenarbeit stellten im Anschluss Professor Markus Glück, Geschäftsführer des TCW, und Raimond Eberle, Lehrer an der Technikerschule, die Grundzüge der Zusammenarbeit vor. "Diese Zusammenarbeit ist ein Meilenstein zur Stärkung des Schulstandortes Nördlingen", sagte Glück. Hier würden neue Unterrichtsmodelle erprobt, Lehrende ausgetauscht, Geräte und Räume gemeinsam genutzt sowie ein Pilotprojekt gestartet, das die Angleichung der Studieninhalte zur Folge habe.

Gruppenfoto

"Die Hochschule Augsburg ist eine regionale Hochschule", bekannte sich deren Präsident, Professor Hans-E. Schurk, in Nördlingen zur Region. "Wir möchten nicht, dass die jungen Leute in die Ballungszentren gehen, sondern dass sie in der Region bleiben", sagte er. Es könne zudem nicht angehen, dass Leute, die sich weiterqualifizieren wollen, so große Hürden nehmen müssten, wenn es einfacher auch gehe. Und hier setze die Kooperation an. "Wir sind auf einem guten Weg zum Campus Nördlingen und ich wünsche unserer Kooperation viel Erfolg."

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